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Hormontherapie
Dr.
med. Nicolaus Heilper Zeppelinstr. 42
40231 Duesseldorf Tel: 0211-219963
Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe
Hormontherapie
Die Wechseljahre, der Frau sind eine natürliche Lebensphase und keine „sichtbaren“ Erkrankungen. Bei Frauen Ende 40 produzieren die Eierstöcke allmählich weniger Geschlechtshormone(Östrogene).Dieser Prozess dauert mehrere Jahre und wird in verschiedene Phasen eingeteilt.Am Anfang zeigen sich unregelmäßigen Blutungen,durch Gelbkörpermangel,dann kommt es zum endgültigen Stopp der Blutungen.Weil deutlich weniger Östrogen produziert wird.Jetzt stellt sich der Östrogenmangel dar. Einige Frauen sehen in den Wechseljahren eine Möglichkeit zur Neuorientierung,viele andere leiden jedoch darunter: Hitzewallungen,Depressionen,Schlafstörungen,Leistung-und Gedächtnisverminderung,Knochen-und Gelenksymptome, Seh-,Haut- und Schleimhatveränderungen.
Die nicht „sichtbaren“ Erkrankungen wie: Osteoporose,Osteoporose-bedingte Frakturen Kardiovaskulär,Herzinfarkt werden häufiger unterbewertet.
Es ist jetzt sehr schwierig ,nach den Irrungen und Wirrungen der letzten Jahre,vor allem nach den schwerwiegenden Fehl-Einschätzungen zu entscheiden ob eine natürliche Hormontherapie schadet oder hilft ?
Eine Hormonersatztherapie soll indikatiosgerecht eingesetzt werden,dann ist die wirksamste medikamentöse Behandlungs- form ,wenn die Risikofaktoren ausgeschlossen worden sind. In den Wechseljahren ist das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse ungleich höher als das Brustkrebsrisiko. Bei frühem Behandlungsbeginn (d.h.bei Vermeidung lang-jähriger Ösrogendefizite-wo noch keine Gefäßeschäden aufgetreten sind),der Nutzen eine Hormonersatztherapie die Risiken zumeist überwiegt. Das erhöhte kardiovaskuläre Risiko dürfte zusätzlich durch den Applikationsweg und Art der angewandten Hormone basieren. So minimiert sich bei transdermale Gabe von natürlichen Estrogenen(Gel oder Pflaster),der Einfluss auf Fettstoffwechsel-und Gerinungsparameter-das Thromboembolierisiko steigt nicht an.
Die Studien haben gezeigt , das die Anwendung (bei Frauen mit Gebärmutter) der syntetischen Gestagene (Gelbkörperhormone) das Brustkrebsrisiko steigt.Bei der Kombination mit natürlichem Progesteron (Gelbkörper), kein erhötes Brustkrebsrisiko ermittelt werden kann.
Sowohl die Östrogen-als auch die Gestagendosis sollte so niedrig wie möglich gewählt werden


